„Wenn jegliches Leben unabwendbar seinem Ende entgegengeht, dann müssen wir es während unserer Lebenszeit mit den Farben der Liebe und der Hoffnung schmücken.“
(Marc Chagall, 1887-1985)
Zur Grundsignatur der menschlichen Existenz gehören Verletzlichkeit und Hoffnung gleichermaßen. Wir alle sind bedürftig, angewiesen und verletzlich und zugleich sind wir hoffende, liebende und selbstbestimmte Wesen. Hoffnungsbilder sind sowohl individuell als auch gesellschaftlich geprägt und verändern sich im Laufe des Lebens. Hoffnung als Lebenshaltung ist der Gegenpol zur Verzweiflung. Wir alle kennen Lebenssituationen, die zum Verzweifeln sind. In der Hospizarbeit erleben wir Menschen, die untröstlich sind, die am Leben und an Gott zweifeln und auch verzweifeln. Wie erleben wir Verletzlichkeit und Hoffnung als Kontraste und im Wechselspiel in unseren Begleitungen?
In der Philosophischen Werkstatt nehmen wir uns Zeit für unsere Fragen und Erfahrungen in der Sterbe- und Trauerbegleitung. Wir lassen uns inspirieren von philosophischen und spirituellen Texten und werden auch Musik, Bilder und kleine Filmbeiträge einbeziehen.
Referentinnen:
Prof.in Dr. Verena Begemann, Dipl. Sozialarbeiterin, Master Theologie (M.Th.)
Hochschule Hannover, Fakultät für Diakonie, Gesundheit und Soziales
Prof.in Dr. Heidrun Wulfekühler
Dipl. Sozialarb./-päd., Master Philosophie (M.A.)
Hochschule Hannover, Fakultät für Diakonie, Gesundheit und Soziales


